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Pressemitteilung / 11. November 2009

Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften solidarisiert sich mit den Protesten in Österreich

freier zusammenschluss von studentInnenschaften

Seit dem 22. Oktober halten die Studierenden das Audimax
der Uni Wien besetzt, um auf ihre Forderungen nach Verbesserungen im
Bildungssystem aufmerksam zu machen. Ein Auslöser der Proteste sind
die Pläne zur Wiedereinführung von Studiengebühren.

„Die StudentInnenschaften in der BRD solidarisieren sich mit ihren
LeidensgenossInnen in Österreich. Insbesondere in einem europäischen
Hochschulraum darf es keine Studiengebühren geben, da diese die
Mobilität der StudentInnen erheblich einschränken“, erklärt Anja
Gadow, Mitglied im Vorstand des freien zusammenschluss von
studentInnenschaften (fzs).

Die DemonstrantInnen wehren sich gegen eine kapitalgesteuerte
Ausrichtung des Bildungssystems nach neoliberaler Verwertungslogik. In
diesem Zusammenhang sollen auch die prekären
Beschäftigungsverhältnisse an den Hochschulen umgehend beendet werden.
Darüber hinaus fordern die StudentInnen stärkere Mitbestimmung und
Demokratisierung der Hochschulen, sowie freie Zugänge zu Master- und
Promotions-Studiengängen.

„Die Proteste in Österreich entzünden sich an Problemen, die sich
überall im europäischen Hochschulraum wiederfinden. Die StudentInnen
in der BRD kämpfen gegen die gleichen Probleme und daher ist eine
uneingeschränkte Solidarität mit den KampfgenossInnen in Österreich
selbstverständlich“, stellt Florian Kaiser, ebenfalls Mitglied des
Vorstandskollektivs des studentischen Dachverbands fest.

Der studentische Dachverband ruft alle Menschen dazu auf, sich mit den
österreichischen StudentInnen zu solidarisieren und ihre Forderungen
zu unterstützen. „Es wird endlich Zeit, dass sich die Zustände in der
europäischen Bildungslandschaft ändern und die PolitikerInnen die
Forderungen der StudentInnen ernst nehmen und diese auch umsetzen“,
fordert Gadow.

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